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LEADER-Stammtisch in Possendorf: Starke Impulse für den ländlichen Raum

verfasst am 13.04.2026

LEADER-Stammtisch in Possendorf: Starke Impulse für den ländlichen Raum

Ländlicher Raum ist kein Randthema – er ist das Herz Sachsens. Genau das wurde bei unserem 1. LEADER-Stammtisch am 8. April 2026 in der Pfarrscheune Possendorf sehr deutlich.

Gemeinsam mit unserer Staatsministerin für Infrastruktur und Landentwicklung, Regina Kraushaar, zahlreichen Bürgermeistern, Akteuren vor Ort, Vertretern von Verbänden und engagierten Bürgerinnen und Bürgern haben wir intensiv darüber gesprochen, wie wir die Entwicklung unserer ländlichen Regionen weiter stärken können. Für mich als Sprecher für Landesentwicklung der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag war dieser Abend ein starkes Signal: Die besten Ideen für die Zukunft Sachsens entstehen nicht am grünen Tisch, sondern direkt vor Ort.

Seit vielen Jahren pflegen wir als Arbeitskreis „Infrastruktur und Landesentwicklung“ den engen Austausch mit den Menschen in unserem Freistaat. Ob im Landtag, auf den Höfen, in Vereinen oder bei Gesprächen mit Kommunen und Verbänden – der persönliche Dialog ist für unsere politische Arbeit unverzichtbar. Genau diesen Anspruch haben wir auch mit dem LEADER-Stammtisch fortgesetzt.

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LEADER ist Motor für Eigenverantwortung und Innovation

Seit über 30 Jahren steht das europäische Förderprogramm LEADER für regionale Eigenverantwortung, Innovation und bürgerschaftliches Engagement. Es stärkt Wirtschaft, Tourismus und Daseinsvorsorge und hilft dabei, dass gute Ideen vor Ort nicht an fehlenden Mitteln scheitern.

Für mich ist klar: Die Menschen in den Regionen wissen selbst am besten, was ihre Heimat braucht. Genau darin liegt die Stärke von LEADER. Das Programm schafft Freiräume, vernetzt Akteure und ermöglicht Projekte, die das Leben auf dem Land konkret verbessern.

Gleichzeitig wurde in Possendorf auch deutlich, dass LEADER in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen steht. Mit Blick auf die Zeit nach 2027 geht es um zentrale Fragen: Wie sichern wir stabile Budgets? Wie vermeiden wir zusätzliche Bürokratie? Und wie schaffen wir es, dass die Kommunen und Regionen weiterhin verlässlich planen können?

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Weniger Bürokratie, mehr Vertrauen

Mein Eindruck aus dem Abend ist eindeutig: Wir brauchen weniger Bürokratie aus Brüssel und mehr Vertrauen in die Menschen vor Ort.

LEADER lebt von Eigeninitiative, Kreativität und regionaler Verantwortung. Genau deshalb dürfen wir das Programm nicht mit immer neuen Nachweis- und Kontrollpflichten überfrachten. Wer mutige Ideen in Dörfern und Kleinstädten umsetzen will, braucht Spielräume statt bürokratischer Hürden.

Ebenso klar ist für uns als CDU-Fraktion: Wir kämpfen für stabile Budgets. Eine Kürzung der Mittel für den ländlichen Raum wäre das völlig falsche Signal. Unsere Dörfer, unsere Vereine, unsere Unternehmen und unsere kommunalen Strukturen brauchen Verlässlichkeit und Investitionssicherheit.

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LEADER wirkt ganz konkret und vor Ort

Dass LEADER wirkt, zeigen viele gelungene Projekte in Sachsen. So schafft die Mehrgenerationen-Freizeitanlage in Burkhardswalde im Landkreis Meißen einen neuen Begegnungsort für Jung und Alt. In Pausa-Mühltroff im Vogtland stärkt eine neue Abbundhalle das regionale Zimmererhandwerk und sichert Arbeitsplätze. Und in Elstra rundet die neue PumpTrack-Anlage im Black Mountain Bikepark das Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche sinnvoll ab.

Diese Beispiele machen deutlich: LEADER ist weit mehr als ein Förderinstrument. Es ist ein echter Ermöglicher für Lebensqualität, Zusammenhalt und regionale Entwicklung.

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Mein Fazit

Der Abend in Possendorf hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll der direkte Austausch ist. Die Hinweise, Erfahrungen und Anregungen aus den Regionen sind für unsere politische Arbeit von großem Wert.

Nur gemeinsam können wir die Zukunft unserer Heimat gestalten. Deshalb werden wir als CDU-Fraktion den Dialog mit den Menschen vor Ort fortsetzen – offen, praxisnah und mit dem klaren Ziel, den ländlichen Raum in Sachsen weiter zu stärken.

Mein Dank gilt allen, die sich in Possendorf eingebracht haben, besonders unserer Staatsministerin Regina Kraushaarsowie den vielen engagierten Akteuren aus Kommunen, Verbänden und Regionen.

Ländlicher Raum ist kein Randthema – er ist und bleibt das Herz Sachsens.