Stadtteil Leubnitz-Neuostra

»Hier im Dresdner Süden lebe ich mit meiner Frau und meinen Kindern. Der Süden ist unsere Heimat.«

Ingo Flemming, Stadtrat und Landtagsabgeordneter für den Dresdner Süden

Das Klostergut Leubnitz bildete bis zu seiner Auflösung 1550 ein wichtiges wirtschaftliches Zentrum im Dresdner Elbtal und besaß umfangreiche Grundflächen in zahlreichen Dörfern der Umgebung.

Es wurde 1227 erstmals erwähnt und kam 1288 an das Kloster Altzella bei Nossen. Diesem Gut, Klosterhof genannt, unterstanden die Orte Goppeln, Gostritz, Reick, Strehlen und Torna. Über den Zelleschen Weg wurden die Erträge der Gutswirtschaft ins Mutterkloster Altzella abgeführt. Nach der Säkularisierung entstand hier ein Bauerndorf, dessen Gehöfte bis heute im Dorfkern Altleubnitz erhalten sind. 1898 vereinigten sich Leubnitz und Neuostra, seit 1921 gehört Leubnitz-Neuostra zu Dresden.

Zu den bekannten Wahrzeichen des Stadtteils gehören die um 1250 erbaute Dorfkirche, die sicher zu den schönsten in Dresden zählt, sowie der sagenumwobene Heilige Born, der einst zur Wasserversorgung des Klosterhofes und später des Dresdner Schlosses diente. In den Jahren 1976-80 wurden einige Freiflächen mit Wohnblocks bebaut.

Mit Herzblut für Leubnitz-Neuostra

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