Stadtteil Lockwitz

»Hier im Dresdner Süden lebe ich mit meiner Frau und meinen Kindern. Der Süden ist unsere Heimat.«

Ingo Flemming, Stadtrat und Landtagskandidat für den Dresdner Süden

Der aus einer slawischen Siedlung entstandene Ortsteil Lockwitz wurde 1288 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name kommt vom sorbischen „Lucawicz“ und bedeutet „Ort am Wiesenbach“ oder „Ort an der Aue“.

Mit dem Aufblühen der halbindustriellen Mühlenverarbeitung entwickelte sich aus dem Bauerndorf im 19. Jahrhundert ein bürgerlicher Ort. 1930 wurde der Stadtteil nach Dresden eingemeindet.

Seit 2005 führt über das Lockwitztal in etwa 64 Metern Höhe die Lockwitztalbrücke über die Autobahn A17. Die Brücke hat rund 32 Millionen Euro gekostet.

Zum Schutz vor Hochwasser entstand 1927 am Mühlgraben eine vollautomatische Stauwehr, das heute unter Denkmalschutz steht. In dessen Nähe findet man auch den Lockwitzer Frosch, das Wahrzeichen des Ortes. Nach der Flut von 2002 wurden mit der Erhöhung der Stützmauern und dem Ausbau des Flussbettes bereits einige Maßnahmen zur Verringerung der Hochwassergefahr durch den Lockwitzbach ergriffen, weitere Maßnahmen werden mit den Erkenntnissen aus dem Hochwasser 2013 nötig sein.

In der Nähe des Lockwitzer Schlosses hat die 1895 gegründete Freiwillige Feuerwehr ihren heutigen Standort. 2009 wurde das alte Gerätehaus durch eine neue Fahrzeughalle und einen zweigeschossigen Funktionstrakt ersetzt. Zusammen mit 21 anderen freiwilligen Stadteilfeuerwehren unterstützt sie die Kameraden der fünf Berufsfeuerwehren Dresdens.

Mit Herzblut für Lockwitz

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