Stadtteil Nickern

»Hier im Dresdner Süden lebe ich mit meiner Frau und meinen Kindern. Der Süden ist unsere Heimat.«

Ingo Flemming, Stadtrat und Landtagskandidat für den Dresdner Süden

Die Besiedlung des Dresdener Elbtals begann wahrscheinlich bereits im 5. Jahrtausend vor Christus in der Gegend um Nickern. Darauf weisen die ehemaligen Kreisgrabenanlagen hin, die sich im Bereich des Gebergrundes befinden. Erste urkundliche Erwähnung findet die Siedlung Nickern 1288. Das benachbarte Rittergut Oberlockwitz und der kleine Ort aus einigen Bauernhöfen, die sich um eine Wasserburg scharten, waren zu dieser Zeit eng verbunden. Erst 1681 wurden die Rittergüter Oberlockwitz und Nickern getrennt. Aus der Burg entstand das Nickerner Schloss. Nach der Eingemeindung nach Lockwitz im Jahre 1923 kamen beide 1930 als Stadtteil zu Dresden.

Die heute denkmalgeschützte ehemalige Luftwaffenkaserne wurde in den letzten Jahren renoviert und zu Wohnungen umgestaltet. Das angrenzende Neubaugebiet mit vielen Einfamilienhäusern erstreckt sich mittlerweile bis nach Lockwitz.

Schloss Nickern wurde in den 80er-Jahren zum Kulturzentrum umgebaut und auch nach der Wiedervereinigung noch einige Zeit so genutzt. Heute ist es wieder in Privatbesitz. Seit 1994 werden vom Kinder- und Jugendbauernhof Nickern Projekte für Kinder und Jugendliche angeboten. Die Einrichtung, die Kindern die Begegnung mit Tieren und Erlebnisse in der freien Natur ermöglicht, wird jährlich von der Stadt mit rund 130.000 Euro gefördert.

Mit Herzblut für Nickern

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